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Auf der Tonleiter zum Erfolg 27
Zünde lieber eine Kerze an, als über die Finsternis zu klagen



Liebe Leser,

"Zünde lieber eine Kerze an, als über die Finsternis zu klagen." An dieses schöne Konfuzius-Zitat muss ich mich immer wieder selbst erinnern. Wie oft jammern wir über irgendetwas, statt selbst zu handeln und etwas gegen den vermeidlichen Mißstand zu unternehmen. Wenn das Jammern nur den Nachteil hätte, dass der störende Zustand unverändert bliebe, ginge es ja noch. Aber Jammern schwächt uns in vielerlei Hinsicht. Es reduziert unsere Gestaltungskraft und raubt Vitalität. Es führt zu negativen Gedanken und schlechter Energie. Wir fühlen uns schlechter. Und oft ist Jammern wie ein kleiner Schneeball, der immer größer wird, während wir ihn durch den Schnee rollen.

Es gibt eine Parodie des Comedians Heinz Gröning, in der er singt: "Jammer, jammer, heul, ächts, stöhn, jammer, jammer, heul, ächts, stöhn - ne wat ist das schön."

Das ist natürlich ironisch gemeint, denn so schön ist Jammern ja nicht. Oft wird es eine regelrechte Gewohnheit. Prüfen Sie mal, ob das bei Ihnen auch so ist und durchbrechen Sie das. Überlegen Sie kurz, wie hoch der Aufwand ist den Zustand zu beseitigen und ob das nicht oft die bessere Lösung ist. Zugegeben große gesellschaftliche Dinge sind schwer zu ändern, obwohl auch ein jeder in seiner unmittelbaren Umgebung einen wertvollen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann. Aber denken Sie mal an die vielen alltäglichen Kleinigkeiten, die uns das Leben versauern. Die lassen sich leicht ändern. 

Ich bin da durchaus selbstkritisch. Hier einige Beispiele aus meinem Leben. Partnerschaft und Familie bieten vielerlei Gelegenheit zu jammern und die Stimmung zu verschlechtern.

Ich beklage mich zum Beispiel, wenn meine Frau ihre Wochenendzeitung tagelang nach dem Lesen auf dem Wohnzimmerboden liegen lässt. Wäre es nicht besser, ich nehme die einfach auf dem Weg ins Büro mit in den Altpapiertonne, die vor dem Haus steht. Oder dass Familienmitglieder das Geschirr nicht in die Spülmaschine räumen. Der zeitliche Aufwand es selbst zu tun, beträgt vielleicht 2 Minuten. 

Meine Frau jammert, dass ich das Espressopulver, das daneben ging und auf der Arbeitsplatte liegt, nicht sofort wegwische. Aufwand 30 Sekunden. Ich vermute, dass nun einige meiner verehrten Leser denken: "Das sehe ich nicht ein, der andere muss seinen Dreck selbst weg machen." Ja das mag stimmen, aber ich wünsche mir, dass Sie die Nachteile des Jammerns mit den Vorteilen des Handelns abwägen und sich häufiger fürs Handeln entscheiden. Das schließt ja nicht aus, dass man mit Familienmitgliedern Vereinbarungen über Aufteilung von Haushaltspflichten trifft. Für die Entwicklung von Kindern ist es sogar wichtig, dass sie lernen Aufgaben für die familiäre Gemeinschaft zu übernehmen. Das macht den Kindern letztlich Freude und stärkt ihr Selbstbewusstsein. 

Wenn Sie sich das nächste mal beim Jammern erwischen, halten Sie kurz inne und überlegen: "Lohnt sich das jetzt wirklich". Oft fühlen sich andere Menschen bei jammernder Kritik herausgefordert und die Sache schaukelt sich hoch. Denken Sie an den Schneeballeffekt. Mir und meiner Familie geht es jedenfalls besser, seit ich weniger jammere und öfter handel.

Zu diesem Newsletter hat mich das folgende Erlebnis in der letzten Woche veranlasst. Wir haben einen großen Garten und es musste eine Menge Laub geharkt werden. Zweimal hat mich meine Gartenhilfe versetzt und ich jammerte kräftig darüber. Dann erinnerte ich mich an das Konfuzius-Zitat und habe es am Samstag selbst gemacht. Das Gartenwerkezug bereit gestellt, den Reifen der Schubkarre aufgepumpt und da das Wetter ungemütlich war, habe ich mir eine Thermoskanne mit einer leckeren Whiskey-Kakao-Mischung zubereitet - mhh. Und was soll ich sagen, das Laub harken hat richtig Spaß gemacht. Es war entspannend und angenehme leichte körperliche Beschäftigung zugleich. Und je mehr ich aus meiner Thermoskanne getrunken habe, um so lustiger wurde die Gartenarbeit. 

Weihnachten ist nicht nur ein Feiertag, sondern ein Gefühl. Verschönern Sie sich und Ihren Lieben dieses Gefühl in dem Sie weniger jammern. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Weihnachten. Und kommen Sie gut an in 2018.

Ihr Martin Klapheck 


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